Neuer Torwarttrainer nimmt Arbeit auf
Marcel Neunfinger verstärkt unser Trainerteam als erfahrener und engagierter Torwarttrainer
Seit vielen Jahren ist er im regionalen Fußball fest verankert und hat sich insbesondere in der gezielten Ausbildung von Torhütern einen Namen gemacht. Stationen bei Vereinen wie Germania Lich-Steinstraß, Viktoria Arnoldsweiler und Borussia Freialdenhoven prägen seinen Werdegang und unterstreichen seine kontinuierliche Arbeit im leistungsorientierten Amateurfußball.
Bei uns bringt Marcel seine große Erfahrung, sein ausgeprägtes Fachwissen und seine Leidenschaft für die Torwartposition ein. Sein Training ist geprägt von hoher Praxisnähe, individueller Förderung und einem klaren Blick für die Entwicklung jedes einzelnen Keepers.
Neben der sportlichen Weiterentwicklung legt er großen Wert auf Teamarbeit und eine enge Abstimmung mit dem Trainerstab – ein wichtiger Baustein für unseren gemeinsamen Erfolg.
Wir freuen uns, mit Marcel Neunfinger wieder einen kompetenten und motivierten Torwarttrainer in unseren Reihen zu haben.
"Ich hatte bereits in der Vergangenheit mit der ersten Mannschaft des FCD geliebäugelt, leider ist es damals nicht zustande gekommen. Vor etwa einem halben Jahr war ich im NLZ für die Torhüter der U17, U18 und U19 verantwortlich. Durch die Insolvenz und den anschließenden Neustart endete diese Tätigkeit jedoch leider. Dennoch hat mir die Arbeit dort großen Spaß gemacht, da es sich um einen sehr strukturierten Verein handelt. Auch vor der Saison gab es bereits intensivere Gespräche, die jedoch zunächst nicht finalisiert wurden. Stattdessen bin ich als Torwarttrainer zu Teutonia Weiden gewechselt. Rückblickend hat das zwischen mir und der Vereinsführung allerdings nicht gepasst, sodass wir uns relativ schnell wieder getrennt haben. So kam es, dass ich erneut mit dem FCD ins Gespräch gekommen bin. Wir waren uns schnell einig, und ich freue mich sehr, dass es nun geklappt hat. Ich wurde hier von Anfang an super herzlich aufgenommen. Die Bedingungen vor Ort sind eine ganz andere Hausnummer: Ich wurde direkt ausgestattet und sofort in alle Abläufe integriert. Das hat mich sehr positiv überrascht und meine Erwartungen an ein professionelles Umfeld absolut bestätigt. Natürlich sind wir ein Amateurverein, aber mit einem klar professionellen Hintergrund – der Verein ist sehr gut aufgestellt und hervorragend organisiert. Als Torwarttrainer finde ich es besonders spannend, mit jungen Talenten wie Yannick Marko und Jonas Rifisch zu arbeiten. Yannick habe ich bereits mehrfach spielen sehen und sehe bei ihm noch großes Entwicklungspotenzial. Jonas ist ebenfalls ein starker junger Rückhalt. Beide eint ihr großer Lernwille. Die ersten beiden Trainingseinheiten liefen sehr gut – beide sind mit viel Einsatz und Ehrgeiz dabei und haben das Potenzial für den nächsten Schritt. Ich habe selbst in dieser Liga gespielt und denke, dass das sehr gut zusammenpasst. Das Niveau, auf dem ich die Jungs trainieren möchte, ist absolut auf Augenhöhe. Ich bin überzeugt, dass sie von meiner Erfahrung profitieren können. In enger Abstimmung mit dem Trainerteam werden wir intensiv an Spielsystemen und Abläufen arbeiten, um auf verschiedene Spielsituationen optimal vorbereitet zu sein. Es macht mir jetzt schon richtig viel Spaß. Die bisherigen Einheiten waren sehr positiv, und ich freue mich natürlich besonders auf mein erstes Meisterschaftsspiel auf der Westkampfbahn gegen Bergisch Gladbach. Ich hoffe, dass wir als Team den Schalter umlegen und etwas Zählbares mitnehmen können – auch wenn uns mit dem Ligaprimus eine echte Herausforderung erwartet. Zuhause ist unser Verein jedoch immer für eine Überraschung gut. Abschließend möchte ich noch ein paar Worte an unsere Fans, den Platzhirschen und unseren Anhängern die immer dabei sind richten: Hut ab und meinen größten Respekt an unsere treuen Supporter, die so bedingungslos hinter der Mannschaft stehen. Jeder Fußballer träumt davon, Profi zu werden – dort ist eine solche Unterstützung oft selbstverständlich. Im Amateurbereich hingegen ist das keineswegs der Fall, weshalb man das umso mehr zu schätzen wissen muss. Ich habe diese Unterstützung schon als Spieler immer honoriert – und tue es jetzt als Trainer erst recht. Gerade weil der Zuspruch im Amateurfußball in den letzten Jahren eher zurückgegangen ist, als noch zu meiner aktiven Zeit, ist eine solche Fanbasis alles andere als selbstverständlich. Das sage ich auch den Spielern immer wieder: Die Fans kommen für euch zu jedem Spiel, unterstützen euch lautstark, nehmen weite Wege auf sich und investieren Zeit und Geld, um euch zu sehen. Das sollte man wertschätzen. Geht nach dem Spiel zu ihnen, zeigt eure Anerkennung – egal, wie das Spiel ausgegangen ist. Beim FCD kann man sich immer auf den Rückhalt der Fans verlassen, ob durch Spruchbänder oder beeindruckende Choreos wie zuletzt gegen die Sportfreunde. Wenn ich einen Hut hätte, würde ich ihn ziehen. Macht bitte weiter so – wir brauchen euch! Euer Support ist genauso viel wert wie ein Tor. Ich freue mich auf diese, in der Mittelrheinliga wohl einzigartige, Unterstützung. Gemeinsam sind wir stark. Großen Respekt und vielen Dank für euren Einsatz für uns und unser Team!"
