Veränderung an der Seitenlinie nach Saisonende
Zum Ende der Saison beendet Cheftrainer Luca Lausberg sein Engagement beim 1. FC Düren
Der 1. FC Düren und Cheftrainer Luca Lausberg werden nach der laufenden Saison getrennte Wege gehen. Luca ist mit dem Wunsch an das Präsidium herangetreten, seinen Vertrag nicht zu verlängern. Nach intensiven Gesprächen und der Bitte, sich diese Entscheidung noch einmal in Ruhe zu überlegen, steht nun fest: Luca wird sein Amt nach Saisonende niederlegen.
In den vergangenen eineinhalb Jahren hat Luca Lausberg dem FCD alles gegeben. Besonders in der herausfordernden Saison 2024/2025 – mit den parallelen Anforderungen rund um Landesliga, Regionalliga und der intensiven Arbeit mit dem Castingteam – ist sein Einsatz weit mehr als ein Vollzeitjob. Es ist ein 24-Stunden-Engagement für den Verein. Eigene Akkus wieder aufzuladen oder dem Privatleben Raum zu geben, bleibt dabei oft auf der Strecke.
Luca ist sich für nichts zu schade, krempelt stets die Ärmel hoch und stellt das Wohl des Vereins immer an erste Stelle. Gemeinsam mit dem Sportlichen Leiter Philipp Simon formte er ein starkes Team für die aktuelle Saison und legt wichtige Grundlagen für die sportliche Entwicklung des 1. FC Düren.
Der Verein ist Luca Lausberg zu großem Dank verpflichtet – in einem Maße, das sich kaum in Worte fassen lässt. Auch wenn wir seine Entscheidung sehr bedauern, respektieren wir sie selbstverständlich.
Lieber Luca, danke für deinen unermüdlichen Einsatz, deine Leidenschaft und deine Identifikation mit dem FCD. Die Türen beim 1. FC Düren stehen dir jederzeit offen – vielleicht sehen wir uns in anderer Funktion wieder. Bis dahin aber definitiv als regelmäßiger Zuschauer und Fürsprecher.
Wir wissen, dass du bis zum letzten Tag als Trainer und als Mensch 100 Prozent für uns und für den Erfolg des 1. FC Düren geben wirst.
Für deinen weiteren Weg wünschen wir dir von Herzen nur das Beste!
"Die Entscheidung, den FCD zum Saisonende als Trainer zu verlassen, ist mir alles andere als leichtgefallen. Sie ist das Ergebnis eines längeren, reiflich überlegten Prozesses. Die Trainertätigkeit erfordert ein hohes Maß an Verantwortung und insbesondere an zeitlicher Verbindlichkeit. Die vergangenen Jahre – nicht nur beim FCD – waren intensiv und mit großem persönlichem Einsatz verbunden. In mir ist der Wunsch gereift, mein Zeitmanagement künftig flexibler gestalten zu können und nicht mehrmals pro Woche an feste Termine auf dem Trainingsplatz gebunden zu sein. Aus diesem Grund werde ich ab dem Sommer vorerst nicht mehr als Trainer tätig sein. Ob ich dem FCD oder dem Fußball in einer anderen, deutlich weniger zeitaufwendigen und mit geringerer Verbindlichkeit verbundenen Funktion erhalten bleibe, wird die Zukunft zeigen. Nachdem nun Klarheit geschaffen ist, wollen wir mit unserer tollen Mannschaft und den treuen Zuschauern an die erfolgreiche Hinrunde anknüpfen. Ich bin dem Präsidium und der sportlichen Leitung sehr dankbar für die vertrauensvollen und wertschätzenden Gespräche sowie für das entgegengebrachte Vertrauen in meine Person. Der FCD befindet sich auf einem guten Weg."
